Studie über den Einfluss baulicher Maßnahmen an Deckenstrahlplatten auf den durch Wärmestrahlung übertragenen Wärmestrom („Strahlungsanteil“)

Deckenstrahlplatten eignen sich bekanntermaßen besonders gut zur Beheizung hoher Räume. Dabei wirkt nahezu ausschließlich die Wärmestrahlung in die Anforderungszone („Aufenthaltsbereich“). Die konvektive Wärmeabgabe kommt der Anforderungszone dagegen so gut wie nicht zugute und sollte bzw. muss deshalb gezielt minimiert werden.

Bauliche Maßnahmen an Deckenstrahlplatten haben Einfluss auf den Anteil der durch Wärmestrahlung übertragenen Wärme an der Gesamtleistung des Systems („Strahlungsanteil“). Die bisherige Herangehensweise an diese Fragestellung waren und sind teils aufwendige Messreihen im Labor.

Nach aktuellem Kenntnisstand ist unklar, ob mit Hilfe vorhandener bzw. noch zu entwickelnder Simulationsmodelle eine hinreichende Abbildungsgenauigkeit erreicht werden kann. Hierfür soll daher eine Vorstudie durchgeführt werden. Die hierbei erstellten Simulationsmodelle sollen mit vorhandenen Messergebnissen aus dem Labor verglichen werden. Die Validierung der Simulationsmodelle soll zeigen, ob der angedachte Weg einer numerischen Beantwortung der Frage nach dem Strahlungsanteil von Deckenstrahlplatten in Zukunft verwendet werden.

 

Die Hauptziele dieser Studie sind:

  • Entwicklung von Simulationsmodellen für typische Bauarten von Deckenstrahlplatten Berechnung der Wärmeströme in einer zum Labor identischen Umgebung (geschlossener Raum mit bekannten Abmessungen und Umgebungsbedingungen).
  • Beurteilung der Abbildungsgenauigkeit durch Vergleich mit Ergebnissen aus der Labormessung.
  • Variationen der Konstruktion typischer Deckenstrahlplatten mit dem Ziel der Vergrößerung des durch Wärmestrahlung übertragenen Wärmestroms an der Gesamtleistung.

Projektnummer: VdF-2020-01